.



Das Institut für Ökologie und Aktions-Ethnologie Schweiz ist eine Nichtregierungsorganisation, welche sich für die Rechte der indigenen Völker ("UreinwohnerInnen") einsetzt. Die im Namen enthaltenen Begriffe stehen für zwei, das Ziel und die Aktivitäten unserer Organisation tragende Elemente.

Ökologie - eigentlich die Wissenschaft der Ökonomie der Natur - steht für die problemorientierte Auseinandersetzung mit den Kreisläufen und Wirkungszusammenhängen der natürlichen und kulturell geformten Umwelt, welche durch die Zivilisation bedroht ist. Das infoe beschäftigt sich mit den durch die Ausbeutung von Ressourcen (z.B. Holz, Uran und Erdöl) verursachten Umweltproblemen in von indigenen Völkern bewohnten Gebieten.

Aktions-Ethnologie signalisiert, dass das infoe aktiv mit indigenen Gruppen zusammenarbeitet, die ihren Lebensraum verteidigen, wobei deren Kriterien als Massstab gelten. Dazu zählt die Entwicklung von Zielen und Strategien, basierend auf einer, sich durch Gleichberechtigung auszeichnenden Koalition. EthnologInnen und andere WissenschaftlerInnen sind in Bereichen tätig, zu denen indigenen Völkern oftmals der Zutritt verwehrt bleibt.

Dies ist gerade auch deshalb von Bedeutung, weil Entscheidungen über die Beeinträchtigung der Umwelt und Lebensräume der indigenen Völker oftmals in internationalen Institutionen getroffen werden.